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Fallbeispiel eines Abwasserbehandlungsprojekts eines Lebensmittelverarbeitungsunternehmens mit hohem Ölgehalt

I. Projekthintergrund
Ein mittelständisches Lebensmittelverarbeitungsunternehmen, spezialisiert auf die Verarbeitung von frittierten Lebensmitteln und Fleisch, produziert im Produktionsprozess große Mengen an ölhaltigem Abwasser. Dieses enthält Schadstoffe wie Lebensmittelreste, tierische und pflanzliche Öle und Proteine. Die Wasserqualität des Abwassers schwankt stark, der Ölgehalt ist hoch, und eine direkte Einleitung kann leicht zu Rohrverstopfungen und Gewässerüberflutung führen. Laut Berechnung des Unternehmens beträgt die Abwassermenge 2,5 m³/h. Um den Anforderungen des Umweltschutzes gerecht zu werden und eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten, benötigt das Unternehmen ein effizientes und stabiles Abwasserbehandlungssystem mit geringem Platzbedarf. Dieses System soll sicherstellen, dass das Abwasser die Grenzwerte einhält und die Schlammentsorgung reduziert wird.

II. Zentrale Probleme der Kunden
Hohe Ölgehalte stellen eine Herausforderung dar: Der Ölgehalt des Abwassers beträgt ≥80mg/L, und die herkömmlichen Behandlungsverfahren haben eine schlechte Trennwirkung auf emulgiertes Öl, was leicht zu Verstopfungen nachfolgender Behandlungseinheiten, geringer Effizienz und hohen Wartungskosten führen kann.

Die Verarbeitungskapazität der ursprünglichen Ausrüstung ist unzureichend: Die vorhandene einfache Ausrüstung kann den Abwasserbedarf von 2,5 m³/h nicht decken, und die Abwasserqualität schwankt stark, was die Gefahr birgt, dass die Umweltschutznorm überschritten wird.

Doppelte Herausforderungen hinsichtlich Standort und Entsorgung: Die Anlage benötigt eine begrenzte Fläche, was ein kompaktes und effizientes Aufbereitungssystem erfordert und die Lösung des Problems der Schlammentsorgung notwendig macht, um eine Sekundärverschmutzung zu vermeiden.

3. Kundenspezifische Lösungen
Entsprechend den Eigenschaften des ölreichen Abwassers und den tatsächlichen Bedürfnissen der Kunden wurde der integrierte Behandlungsprozess „Vorbehandlung + Koagulationsfällung + Membrandruckfiltration und Entwässerung“ entwickelt, und die Dosierung in der Apotheke sowie die Schlammentwässerung wurden optimiert, um eine effiziente Ölentfernung und einen stabilen Betrieb zu gewährleisten.

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1. Prozessablauf

In der Vorbehandlungsstufe durchläuft das Abwasser zunächst ein mechanisches Sieb, um größere Partikel von Lebensmittelresten zu entfernen, und gelangt dann in den Advektionsölabscheider. Dort wird das Öl nach dem Prinzip der Schwerkrafttrennung entfernt (Entfernungsgrad ≥60%), wodurch die nachfolgende Behandlungsbelastung deutlich reduziert wird.

Koagulations- und Flockungsphase: Nach der Vorbehandlung gelangt das Abwasser in den Koagulationsreaktor. Mittels einer Präzisionsdosierpumpe werden nacheinander PAC (Polyaluminiumchlorid) und PAM (Polyacrylamid) zugegeben. PAC zerstört die Ölemulsion, PAM fördert die Kondensation der Flocken, wodurch ölhaltige, leicht auszufällende Flocken entstehen und eine effiziente Trennung der drei Phasen Öl, Wasser und Feststoff erreicht wird.

Fest-Flüssig-Trennung und Entwässerung: Nach der Koagulation fließt das Abwasser zur Trennung von Schlamm und Wasser in den Absetzbehälter. Der Überstand wird gemäß den geltenden Vorschriften abgeleitet. Der ölhaltige Schlamm am Boden wird in die Membranfilterpresse gepumpt. Durch Hochdruck-Membranextrusion und Entwässerung wird der Feuchtigkeitsgehalt des Schlamms auf unter 60 % reduziert. Dabei entsteht ein fester Filterkuchen für den externen Transport und die Entsorgung. Das Filtrat des Druckfilters wird zur Vorbehandlungsanlage zurückgeführt, um eine geschlossene Abwasserbehandlung im gesamten Prozess zu gewährleisten.

2. Wichtigste Ausrüstung und Betriebsparameter

Kernstück des Verarbeitungssystems ist eine integrierte Reaktionsfällungsanlage mit einer Verarbeitungskapazität von 2,5 m³/h und eine 30 m² Membranfilterpresse.

PAC-Dosierung: 50-80 mg/L, PAM-Dosierung: 3-5 mg/L, je nach Qualität des Zulaufwassers in Echtzeit, um eine optimale Behandlungswirkung zu gewährleisten;

Das System ist mit einem intelligenten Steuerungssystem ausgestattet, um den automatischen Betrieb der pharmazeutischen Dosierung, der Schlammentwässerung und anderer Verfahrensschritte zu realisieren und den Bedarf an manuellen Eingriffen zu reduzieren.

IV. Auswirkungen der Projektdurchführung
Die Abwasserqualität ist stabil und entspricht den Normen: Nach Inbetriebnahme des Systems wurde der Ölgehalt des Abwassers auf unter 5 mg/L reduziert, und auch andere Indikatoren entsprechen den lokalen Einleitungsstandards.

Der Schlammreduzierungseffekt ist bemerkenswert: Die Membranfilterpresse reduziert den Feuchtigkeitsgehalt des Schlamms auf unter 60 % und das Schlammvolumen um etwa 70 %, was die Entsorgungskosten erheblich senkt;

Einfache Bedienung und Wartung: Das integrierte Design benötigt wenig Platz, bietet einen hohen Automatisierungsgrad, einen geringen täglichen Wartungsaufwand und gewährleistet einen stabilen und zuverlässigen Langzeitbetrieb.

V. Fallzusammenfassung
Durch eine maßgeschneiderte, integrierte Vorbehandlung, Koagulationsfällung und Hochdruck-Diaphragmentrocknung löst dieses System effektiv die Probleme der Abwasserbehandlung mit hohem Ölgehalt in der Lebensmittelverarbeitung. Das System zeichnet sich durch hohe Effizienz, Stabilität und Kompaktheit aus und gewährleistet nicht nur die Einhaltung der Abwassernormen, sondern ermöglicht auch die Reduzierung und fachgerechte Entsorgung von Klärschlamm. Kunden erhalten so wirtschaftliche und praktikable Umweltschutzlösungen.


Veröffentlichungsdatum: 15. Dezember 2025